Zwei Klimaschutz-Demonstrantinnen sind auf das Brandenburger Tor in Berlin geklettert, um dort zu protestieren. Die beiden Frauen hängten am Mittwochmorgen auf dem Tor ein Transparent auf, auf dem unter anderem stand: „Wir wünschen uns ein Überleben für alle.“ Die Protestgruppe „Letzte Generation“ teilte zu der Aktion mit, sie rufe am Tag des Mauerfalls zum Zusammenhalt auf.
Die Polizei schickte ein Höhenretter-Einsatzteam mit Kletterausrüstung, mehrere Polizisten bestiegen dann am Vormittag ebenfalls das Brandenburger Tor. Sie sollten Kontakt zu den beiden Demonstrantinnen aufnehmen und sie sicher von dem Tor wieder herunterbringen, sagte eine Polizeisprecherin.
Senat erklärt: 17 Mal Rettungswagen behindert
Inzwischen wurde bekannt, dass durch die Straßenblockaden der Demonstranten seit dem Sommer in bisher 17 Fällen Rettungswagen bei Blaulichtfahrten behindert wurden. Das teilte der Senat auf eine Anfrage der FDP mit.
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In einigen Fällen ging es um die Wiederbelebung von Notfall-Patienten durch einen Notarzt. In 13 Fällen stellte die Feuerwehr ein verspätetes Eintreffen und eine Einsatzverzögerung wegen Klimaaktivisten fest. In zwei Fällen mussten andere Rettungswagen alarmiert werden. Zwei Mal standen die Krankenwagen mit Patienten auf dem Weg in Krankenhäuser im Stau.
Die Gruppe „Letzte Generation“ fordert mehr Maßnahmen gegen den Klimawandel. Sie blockierte seit Anfang des Jahres immer wieder Autobahnausfahrten und Kreuzungen und protestierte zudem mit anderen medienwirksamen Aktionen.
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