17 Tage ohne Nahrung, und trotz vieler Bitten und Mahnungen wollen sie den Hungerstreik fortsetzen. Am Dienstag war einer der hungerstreikender Klimaaktivisten in Berlin kollabiert. Nun hat er das Krankenhaus wieder verlassen können. Der 27-Jährige sei nach seiner Einlieferung am Dienstag noch am selben Tag wieder entlassen worden und setze seinen Hungerstreik fort, sagte die Sprecherin der Streikenden, Hannah Lübbert, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Die Protestierenden, die sich „letzte Generation“ nennen, fordern ein öffentliches Gespräch mit den Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen.
Hungerstreik fordern Gespräch mit Kanzlerkandidaten
Nach dem Kollaps des Hungerstreikenden und einer fehlenden Einigung auf ein Gespräch legten die Aktivistinnen und Aktivisten am Dienstag eigenständig den Donnerstag kommender Woche für das Gespräch mit Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) fest. Eine öffentliche Zusage der Kandidaten „beendet umgehend den Hungerstreik“, erklärten sie. Für Mittwoch, den 17. Tag des Hungerstreiks, kündigten sie weitere Neuigkeiten zu einem „Gesprächsangebot“ der Kandidaten an.


