Man kann ihnen nicht vorwerfen, nicht ausdauernd zu sein. Wieder haben Umweltaktivisten in Berlin am Morgen für Staus und Unmut bei Autofahrern gesorgt. Doch anstatt, wie bereits bewährt und bekannt, ihre Hände mit Kleber an der Fahrbahn festzukleben, sind mehrere Aktivsten entlang der Stadtautobahn A 100 auf sogenannte Schilderbrücken geklettert
Umweltschützer der Letzten Generation legen A 100 lahm
Damit haben sie für erhebliche Behinderungen im Berliner Berufsverkehr gesorgt. Um die Menschen von den Brücken zu holen, seien Fahrspuren teilweise oder komplett gesperrt worden, sagte eine Polizeisprecherin.
Betroffen seien die Rudolf-Wissell-Brücke, die Anschlussstellen Siemensdamm, Spandauer Damm, Kurfürstendamm, Kaiserdamm, Detmolder Straße, Alboinstraße, das Kreuz Schöneberger Heide in beide Richtungen, die Überfahrt von der A100 auf die A115 stadteinwärts und die Anschlussstelle Wedding in beide Richtungen. Fotos von der Aktion veröffentlichte die Gruppe Letzte Generation auf Twitter.
⛔️HIER ABBIEGEN RICHTUNG LEBENSWERTE ZUKUNFT⛔️
— Letzte Generation (@AufstandLastGen) October 19, 2022
Menschen auf 7 Schilderbrücken über der A100 warnen vor fehlenden Sicherheitsmaßnahmen gegen den Klimakollaps.
Die Polizei verlangsamt oder stoppt den Verkehr.
Wann stoppt die Bundesregierung die Gefährdung aller? pic.twitter.com/gNT3glzpii
Klimaschutzaktivisten verschiedener Gruppen hatten für diese Woche erhebliche Aktionen für Berlin angekündigt. Am Montag waren Aktivisten in das Bundesfinanzministerium eingedrungen, am Dienstagmorgen blockierten Aktivisten unter anderem den Eingangsbereich des Bundesverkehrsministeriums. Dabei fordern sie sofortige Maßnahmen zur Begrenzung der Klimakrise.
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