Erst tagelange drückende Hitze – und nun droht Deutschlandweit der große Knall: Für weite Teile des Landes gab es am Donnerstag schwere Unwetterwarnungen! In Berlin soll es am Abend richtig krachen – und vorsorglich machen die ersten Institutionen die Schotten dicht! So schließen etwa manche Berliner Parkanlagen früher, damit Besucher nicht in Gefahr geraten.
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„Aufgrund des durch den Deutschen Wetterdienst vorhergesagten steigenden Unwetterpotenzials mit schweren, teils unwetterartigen Gewittern, Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel schließen die Gärten der Welt, der Britzer Garten, der Natur Park Südgelände sowie das Tempelhofer Feld vorsorglich bereits um 18 Uhr“, heißt es von der Grün Berlin GmbH.
Warnung vor Unwetter: Die Berliner sollen den Parks der Stadt fernbleiben
Die Warnung gilt demnach nur für Donnerstag. Die Besucher werden außerdem gebeten, weiteren Parks fernzubleiben - Park am Gleisdreieck, dem Mauerpark und Kienbergpark sind frei zugänglich – hier appelliert das Unternehmen an die Verantwortung der Besucher.
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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Donnerstagnachmittag und -abend vor Gewittern und heftigem Starkregen und Hagel gewarnt. Einzelne Gewitter sollten zunächst Richtung Nordbaden, Rheinland-Pfalz und Hessen ziehen und am Nachmittag auch nach Franken und Thüringen. Es sei in Teilen Deutschlands mit extrem heftigem Starkregen, bis zu vier Zentimeter großen Hagelkörnern und Orkanböen zu rechnen.

Vor allem im Westen und Norden sollen die Unwetter schwer werden. Hier gab es sogar Warnungen davor, ins Freie zu gehen. „Unter anderem sind Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen möglich“, warnte der Deutsche Wetterdienst in Essen. „Schließen Sie alle Fenster und Türen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“
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Gewitter über Berlin: Erst am Freitagmorgen soll sich die Lage beruhigen
Aber auch für Berlin wird gewarnt: Am Abend und in der Nacht zu Freitag könnten gebietsweise schwere Gewitter auftreten mit Hagel, heftigem Starkregen mit Mengen um 40 Liter pro Quadratmeter pro Stunde und Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern pro Stunde, so der DWD. „In der zweiten Nachthälfte der Nacht zum Freitag nimmt die Unwettergefahr von Westen her langsam ab“, erklärte ein Sprecher.
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Die Deutsche Bahn warnte vor Einschränkungen im Zugverkehr in „großen Teilen Deutschlands“. „Reparaturtrupps und Einsatzfahrzeuge sind in Bereitschaft versetzt, um Unwetterschäden an Oberleitungen und Hindernisse im Gleisbett, wie umgestürzte Bäume oder Teile von Dächern, Planen und Unrat, zu beseitigen“, sagte ein Bahnsprecher. Reisende sollten sich in jedem Fall noch einmal online informieren, ob ihr Zug wie geplant fährt.
