Dieser Monat steuert auf einen neuen Rekord zu: Noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat es so viele Frostnächte in einem April gegeben. Insgesamt, bilanziert der Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) wird der Monat wohl der frostigste April seit 1929 werden! Schlimmer noch: Auch im Mai kommt der Frühling einfach nicht in Gang. „Das erste Maiwochenende bringt in einigen Regionen des Landes nicht mal 10 Grad“, sagt Jung voraus.
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Weit und breit zeichnet sich keine Besserung ab: „Eine durchgreifende Erwärmung auf Werte von um die 20 Grad und darüber und das für ganz Deutschland ist einfach nicht in Sicht.“ Immerhin: Die Sonne zeigt sich seit einigen Tagen, „aber meist auch nur bei recht kühlen Tageswerten und nachts sogar bei Frost“. Der Spätwinter, er hat einen extrem langen Atem und nimmt nun sogar den Mai in den harten Griff. Für die kommende Woche hat Wetterexperte Jung bereits neue Schneefälle vorhergesagt! Auch die Langfristprognosen geben derzeit keinen Anlass zur Hoffnung, dass der Frühling irgendwann später im Mai durchstartet.
Trotz der Bibber-Temperaturen sieht der Wetterexperte das wahre Wetterdrama an anderer Stelle: bei den ausbleibenden Niederschlägen. 50 Prozent weniger Wasser haben die ausgedörrten Felder und Wälder erhalten – „ein extrem dickes Minus. Der Wald- und Wiesenbrandgefahrenindex hat teilweise schon flächendeckend die zweithöchste Warnstufe 4 von 5 möglichen erreicht.“
