Wer am Freitagabend früh ins Bett gegangen ist, dürfte am Samstagmorgen seinen Augen nicht getraut haben: Dächer, Autos, Wiesen, ja sogar wenige befahrene Seitenstraßen waren von einer Schneeschicht bedeckt. Die war zwar nicht sonderlich dick – aber eben auch nicht wie sonst in den letzten Wochen schon weggeschmolzen.

Am Freitagabend begann es langsam zu schneien - und wollte gar nicht aufhören. Bei jedem Blick aus dem Fenster schien es mehr zu werden. Die Flocken waren dick und wer die Zeit hatte und am Fenster stehen blieb, spürte mit einem guten Monat Verspätung noch einmal so etwas heimeliges wie Weihnachtsstimmung.
Da wir in Berlin mit liegenbleibendem Schnee nicht gerade verwöhnt waren, schienen einige Berliner schon die ganz frühen Morgenstunden genutzt zu haben, um die weiße Pracht zu genießen. Ein Spaziergang durch Friedrichshain führte gleich an mehreren kleinen Schneemännern vorbei.

Doch mit Schnee sind auch immer glatte Straßen verbunden. Das kann für Autofahrer gefährlich werden. In Steglitz kam es auf der A103 zu einem Glätteunfall bei dem der Fahrer leicht verletzt wurde.
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