Fußball spielen in der Großstadt: Auf Berlins Bolzplätzen sind schon Bundesliga-Karrieren gestartet. Aber wie steht Berlin eigentlich im bundesweiten Vergleich da, wenn es um Amateur-Fußball geht? Eine neue Studie hat die Bedingungen für die Sportstätten in allen Bundesländern miteinander verglichen und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.
Sportplätze: Beim Angebot landet Berlin auf dem letzten Platz!
Ein Armutszeugnis stellt der Sportwetten-Anbieter wettbasis.com in seiner Untersuchung der dicht besiedelten Hauptstadt aus, wenn es um die Anzahl von Sportstätten pro Einwohner geht!
Die meisten Sportplätze pro Einwohner sind im überwiegend ländlichen Bayern zu finden. Pro 10.000 Einwohner finden sich hier 6,5 Fußballplätze. Sachsen-Anhalt hat zwar eine der geringsten Dichten zu verzeichnen, punktet dafür jedoch bei Sportplätzen pro Einwohner. Insgesamt kommt das Bundesland auf einen Schnitt von 5,8 Fußballstätten. Direkt dahinter reiht sich Niedersachsen mit 5,5 Sportplätzen pro 10.000 Einwohner ein und schafft es somit in die Top Drei des Rankings.
Ganz hinten liegt Berlin dagegen bei der Anzahl der Fußballplätze: Nur 0,96 davon gibt es in der Hauptstadt pro 10.000 Einwohner. Auch Hamburg schneidet eher schlecht ab. Lediglich 1,35 Plätze sind hier auf 10.000 Einwohner zu finden. Ebenfalls unter der Flop Drei ist Nordrhein-Westfalen mit 2,67 Sportplätzen pro 10.000 Einwohnern.
Fußballplätze: Da steht Berlin ganz vorne im Ranking!
Richtig top ist die Hauptstadt dagegen bei der durchschnittlichen Kapazität der Fußballplätze mit rund 2.260 Zuschauerplätzen. Nur knapp dahinter liegt das Saarland, welches auf seinen Fußballplätzen im Durchschnitt Platz für 2.220 Leuten hat. Platz Drei geht an die Sportplätze und Stadien in Nordrhein-Westfalen, die durchschnittlich 2.160 Menschen tragen können.



