Wissen Sie noch, als ein Döner drei, vier oder fünf Euro kostete? Die Zeiten sind vorbei. Mittlerweile bekommt man das gefüllte Fladenbrot für sechs oder sieben Euro. Schon im April hatte der Vorstandsvorsitzende des Vereins türkischer Dönerhersteller in Europa gesagt: „Ein Döner müsste eigentlich 7,30 Euro kosten.“ Von knapp 30 Euro für einen Döner in Berlin war bei Gürsel Ülber aber nicht die Rede.
Döner ist nicht gleich Döner
So viel muss man im Hotel Adlon für einen Spezial-Döner hinlegen. Der „Adlon Döner Kebab“, wie er auf der Karte heißt, hat allerdings auch spezielle Zutaten, die seinen Preis rechtfertigen.
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„Mit einem herkömmlichen Döner hat unserer kaum etwas gemein“, sagt Sabina Held, Pressesprecherin des Adlon auf Anfrage von T-Online. „Wir haben den Berliner Klassiker weit abstrahiert, quasi à la Adlon interpretiert“, so die Sprecherin gegenüber dem Nachrichtenportal.
Trüffel machen Döner 10 Euro teurer
Bei dem Döner „á la Adlon“ handelt es sich um ein gefülltes Fladenbrot mit Filetstreifen vom Kalbsrücken, Salat und Kraut, Tomaten, roten Zwiebeln und einer speziellen Trüffelcrème. Im Sommer dieses Jahres wurde der Döner noch weiter veredelt: „Jetzt wird auch noch frischer Trüffel draufgehobelt“, so Held. Deshalb sei der Preis von zuletzt 19 auf 29 Euro angehoben worden.

Mit den gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreisen habe das nichts zu tun. „Wir hobeln die frischen Trüffel nicht gerade sparsam drüber, das rechtfertigt die Preiserhöhung.“
