Berlin rutschte trotz Einschränkungen schwungvoll in das neue Jahr 2021 – und es dauerte nicht lange, da erblickten auch die ersten Neu-Berliner das Licht der Welt. In den frühen Morgen- und Vormittagsstunden wurden in den Kliniken der Stadt gleich mehrere Babys geboren. Zumindest bei den Krankenhäusern geht das Prädikat „Neujahrsbaby“ in diesem Jahr vor allem an den kleinen Theodor Jonas, der nicht mal eine Viertelstunde nach Mitternacht zur Welt kam.
Um exakt 00.11 Uhr, als es draußen vielerorts noch zischte und krachte, erblickte er im Helios-Klinikum Berlin-Buch das Licht des Kreißsaales – 3890 Gramm schwer und 54 Zentimeter groß. Und er hatte es ziemlich eilig: Mama Lydia Rudolf, Papa Dan und ihre erste Tochter Leonie Marie feierten daheim mit Tischfeuerwerk Silvester, als die Wehen einsetzten. Um 23.30 Uhr seien die werdenden Eltern in der Klinik angekommen – und nicht mal 45 Minuten später war Theodor Jonas da. „Hebamme Susanne ist sehr erfahren und hat viel Ruhe auf mich übertragen. Es war eine wunderschöne Geburt“, sagt die nun zweifache Mama. „Einen besseren Start ins neue Jahr hätte ich mir gar nicht vorstellen können.“
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19 Minuten später begrüßten die Ärzte bei Vivantes das erste Kind. Der kleine James schlug als erstes Baby des Jahres im Vivantes Klinikum Am Friedrichshain die Äuglein auf. Und blieb doch nur eines von mehreren Kindern, die in Zukunft alljährlich in ihren Geburtstag hineinfeiern und zeitgleich ein neues Jahr begrüßen können. Allein im Geburtshaus der Friedrichshainer Klinik kamen bis 10 Uhr am Vormittag weitere vier Kinder zur Welt – und auch in den anderen Häusern des Konzerns ging es Schlag auf Schlag. In Neukölln wurde um 1.12 Uhr ein Mädchen geboren, in Kaulsdorf um 2.28 Uhr ein Junge, im Klinikum am Urban um 3.36 Uhr ein Mädchen. Im Humboldt-Klinikum wurde um 8.36 Uhr ein kleiner Nachzügler begrüßt, in Schöneberg folgte um 10.24 Uhr die erste Geburt.

