Es ist eine traurige Meldung, die vor allem die regelmäßigen Besucher des Berliner Zoos – und auch seine Tierpfleger – mitnehmen wird: Schimpansin Lilly ist tot.
Die Schimpansen-Dame hatte einen Tumor
Auf Instagram gab der Zoo Berlin am Dienstagnachmittag bekannt: „Leider mussten wir uns heute von Schimpansen-Dame Lilly verabschieden.“ Der Menschenaffe habe in den letzten Tagen gesundheitlich stark abgebaut und keine Nahrung mehr zu sich genommen – sodass Lilly in das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung gebracht wurde. Bei umfassenden Untersuchungen, unter anderem im CT, sei ein handballgroßer Tumor entdeckt worden, welcher am Dienstag operativ entfernt werden sollte.
Doch dazu kam es am Ende nicht: „Im Verlauf der Operation, die von drei erfahrenen Veterinärmedizinern vorgenommen wurde, waren sich die Experten einig, dass aufgrund der Art und des fortgeschrittenen Stadiums der Tumorerkrankung eine chirurgische Entfernung nicht möglich war und somit keine Chance auf Heilung bestand“, erklärt der Berliner Zoo. „Um zukünftiges Leid zu ersparen, wurde das Tier eingeschläfert.“

Doch es gibt einen kleinen Trost: Die Affen-Dame hatte ein verhältnismäßig langes Leben! Der Berliner Zoo betont: „Mit 43 Jahren hatte Lilly ein für Schimpansen fortgeschrittenes Alter erreicht, welches im natürlichen Lebensraum nur wenige Tiere erreichen. In menschlicher Obhut können Schimpansen mitunter bis zu 50 Jahre alt werden.“
Tierliebhaber trauern um Lilly
Unter dem Instagram-Post des Berliner Zoos finden sich nur zwei Stunden nach der Todesmeldung bereits Hunderte Kommentare von Tierliebhabern, die ihre Trauer ausdrücken. So schreibt eine Nutzerin: „Gute Reise, Lilly. Was für ein großer Verlust! Hoffe, die Gruppe verkraftet es und die Pfleger, die sich sehr gut um alle Tiere kümmern. Egal, wie groß die Tiere sind, man schließt sie ins Herz.“



