Hat Elon Musk mit der Antwort auf einen Tweet verraten, wann die Tesla-Fabrik in Grünheide endlich die Produktion aufnimmt? Immer wieder musste der Start der Giga-Factory verschoben werden, weil es noch keine endgültige Genehmigung gibt. Doch jetzt horchen Tesla-Fans auf.
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Als der kanadische Twitter-Account „Drive Tesla“ in der Nacht zu Dienstag meldete, dass Elon Musk noch in dieser Woche nach Berlin kommen würde, ploppte unter dem Beitrag kurze Zeit später eine Antwort von Elon Musk höchstpersönlich auf.
Elon Musk verrät bei Twitter: „Ich komme Mitte Februar nach Berlin!“
Und die kurze Nachricht des reichsten Mannes der Welt (185 Milliarden US-Dollar) elektrisierte seine Fans. „Ich kann nicht jedes Gerücht kommentieren, aber das ist nicht wahr“, schreibt der Tesla-Chef. Und dann: „Ich komme nach Berlin Mitte Februar, nicht diese Woche.“ Bumm, das saß!
Denn Musk hat im Moment eigentlich nur einen Grund nach Berlin zu kommen: Um die Tesla-Produktion in Grünheide zu starten. Und jetzt sieht es so aus, als ob der lang erwartete Moment im Februar kommen würde.
I obv can’t comment on every rumor, but this isn’t true. Am headed to Berlin mid Feb, not this week.
— Elon Musk (@elonmusk) January 17, 2022
Dazu passen die Nachrichten, die aus Potsdam kommen. „Wir befinden uns auf den hoffentlich letzten Metern, was das ganze Thema der Genehmigung für die Fabrik an der Stelle betrifft“, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) vor einer Woche im Wirtschaftsausschuss. Derzeit fänden intensive Konsultationen statt.
In Grünheide will Tesla pro Jahr bis zu 500.000 Autos produziert werden
Der US-Elektroautobauer hatte am Montag vergangener Woche trotz fehlender abschließender Genehmigung weitere Möglichkeiten für Vorab-Tests erhalten. Auf Antrag von Tesla wurde vom Landesamt für Umwelt die bisherige vorzeitige Zulassung für Funktionstests für 250 Karossen erweitert und verlängert. Einem Funktionstest mit bis zu 2000 weiteren Karossen wurde stattgegeben.
In Grünheide werden bereits Autos vom Typ Model Y, aber nur eben für Produktionstests, produziert. Nach dem Start sind in einer ersten Ausbaustufe bei Vollauslastung bis zu 500.000 Pkw pro Jahr und rund 12.000 Beschäftigte geplant.


