Dieser mysteriöse Fall beschäftigt die Polizei in Brandenburg seit Tagen: Ein Mann ist auf dem Scharmützelsee verschwunden. Jetzt gibt es ein trauriges Update.
Suche nach dem Paddler wurde eingestellt
Ein Polizeisprecher teilte am Montag mit: Nach mehr als zwei Tagen hat die Polizei von Brandenburg die Suche nach dem verschwundenen Paddler auf dem Scharmützelsee erfolglos eingestellt.
Zum Hintergrund: Der 61-Jährige war mit einer Gruppe am Freitagabend zu einem Paddelausflug auf dem See bei Wendisch-Rietz (Oder-Spree) aufgebrochen und kurz nach dem Start gekentert. Daraufhin sei der Mann zum Ufer zurückgekehrt, um sich trockene Kleidung anzuziehen – und danach der Gruppe wieder zu folgen. Wenig später sei sein Kajak aber etwa 150 Meter vom Ufer entfernt kieloben auf dem See entdeckt worden. Zeugen hätten schließlich die Polizei verständigt.
Anschließend hätten die Beamten unter anderem mit Hubschrauber und Sonartechnik nach dem 61-Jährigen gesucht. Nachdem dies erfolglos blieb, sei die Suche nach zwei Tagen eingestellt worden. Von dem Paddler fehle jede Spur. Doch was ist mit ihm passiert? Ist er ertrunken? Die Polizei wollte keine Theorien dazu äußern.
Fall erinnert an Kajak-Leiche aus Berlin
Das Scharmützelsee-Mysterium erinnert an den jüngsten Fall in Köpenick. Am 1. August brach der Berliner Topmanager Sven Lemiss zu einer Kajaktour auf und kehrte nie zurück. Die Wasserschutzpolizei suchte verzweifelt nach ihm, nachdem zunächst sein leeres Boot aufgetaucht war.


