Brandenburg wirbt um Touristen - und zwar mit seinen kuriosen Ortsnamen! Und die gibt es offensichtlich im Land zwischen Oder und Elbe reichlich.
Die Brandenburger Staatskanzlei hat sie im Rahmen ihrer bundesweiten Landesmarketingkampagne ausgewählt, um auf das Land aufmerksam zu machen. Geplant sind eine große Kampagne mit allem, was dazugehört: Radiospots, Großplakate und Werbung in den sozialen Medien.
Im Mittelpunkt stehen dabei Brandenburger Ortschaften mit lustig-schrägen Namen, wie zum Beispiel Kackrow, Knoblauch, Kotzen, Motzen, Pitschen-Pickel, Protzen, Ranzig, Sargleben und Sauen - und deren Ortsvorsteher. Das teilte die Staatskanzlei in Potsdam am Montag mit.
Der September soll mit Motzen und Kotzen zum Brandenburg-Monat werden
„Sie geben der Kampagne ein Gesicht und tragen die Idee ins Land“, so formuliert es die Staatskanzlei. Die Kampagne mit Kotzen und Motzen soll bis zum 3. Oktober vor allem in der Region (für die, die schon da sind) sowie in den westdeutschen Ballungsräumen Köln, Stuttgart, München und Hamburg laufen (für die, die noch kommen sollen). Der September soll so zum Monat Brandenburgs werden.
„Im Brandenburg-Monat zeigen wir erneut selbstbewusst, was hinter der vermeintlichen Provinz steckt“, erklärt dazu der Staatssekretär Benjamin Grimm. „Protzen Open Air oder Trecker-Treff in Knoblauch, Motzener See oder Kotzener Havelradweg, der Bau von Gemeindezentren oder die Unterstützung von Rückkehrer-Initiativen", zählt er die Themen auf.



