Kuriose Wetterlage: Rund um uns herum kochen die Temperaturen hoch, doch wir verharren im Kälteloch. Bis zu 45 Grad messen Wetterstationen in Nordafrika, aus Irak und Iran werden historische Rekordwerte von bis zu 50 Grad gemeldet! Sogar in Russland ist es ungewöhnlich warm: Sommerliche Temperaturen haben den sibirischen Permafrost aufgetaut, und in Moskau schossen die Temperaturen kürzlich sogar auf schweißtreibende Werte von bis zu 30 Grad.
Bis 23 Grad am Pfingstmontag, doch am Dienstag brechen die Temperaturen wieder ein
Davon sind wir im Moment in Berlin und Brandenburg sehr weit entfernt. Für maximal 17 Grad reichte es am Pfingstsonntag. Nach kühler Nacht mit Tiefstwerten von vier bis sieben Grad erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) immerhin einen freundlichen Pfingstmontag mit Höchstwerten von 20 bis 23 Grad. Es bleibt trocken, vor allem Richtung Niederlausitz kann sich die Sonne durchsetzen.
Neueste Prognosen! Achtung, jetzt kommt „Nathan, der Feuchte“ – und spült die Hoffnung auf den Sommer weg >>
Doch das war's dann auch erst einmal: Ab Dienstag sehen wir die 20-Grad-Marke erst einmal von unten – und zwar voraussichtlich mindestens bis zum Wochenende. Danach könnte sich die Wetterlage umstellen. Noch ist es nicht ganz klar, aber die Anzeichen mehren sich, dass pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni heiße Luft aus dem Südwesten über die Alpen zu uns hinüberschwappt. 25 Grad und mehr: das sind sommerliche Werte, die jetzt im Temperatur-Trend sichtbar werden.
Langfristprognosen deuten nicht auf Hitze-Juni
Die Frage ist nur, ob sich der Sommer dann auch wirklich halten kann, oder ob es genauso wechselhaft wie bisher weitergeht. Die Wettermodelle geben dafür bislang noch keine belastbare Prognose her. Der Blick auf die Langfristprognosen macht allerdings wenig Hoffnung, dass wir im Juni endlich das herbeigesehnte, stabile Biergarten- und Badewetter bekommen. Einen ganz durchschnittlichen Juni erwarten der US-Wetterdienst NOAA, und das bedeutet für unser Empfinden nach mehreren Hitzejahren in Folge: viel zu kalt.
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