Die Berliner SPD geht in Koalitionsgespräche mit den Grünen und den Linken. Entsprechend groß ist die Enttäuschung bei der FDP und der CDU. FDP-Spitzenkandidat Sebastian Czaja sagt, woran es gelegen hat, dass Franziska Giffey plötzlich doch keine Ampel-Koalition mehr wollte.
Im Gespräch mit Berliner-Rundfunk-91.4-Morgenmoderatorin Simone Panteleit antwortete Czaja auf die Frage „Woran es nun gescheitert sei, an Frau Giffey, den Linken in der SPD oder an den Grünen?“: „Ich glaube, es ist an dem Aufbruchswillen der Grünen gescheitert und daran, dass auch Frau Giffey sich innerhalb der SPD nicht durchsetzen konnte, dass sie das ‚Weiter so‘, was sie eigentlich im Wahlkampf unterbrechen wollte und ein neues Bündnis in Aussicht gestellt hat, nicht umsetzen konnte.“
Lesen Sie auch: Frau wirft Hund über Zaun von Tierheim zur „Abgabe“>>
Czaja weiter: „Ja, mir geht es so wie den Berlinerinnen und Berlinern, die genau dafür Frau Giffey gewählt haben und auch darauf gesetzt haben, dass es mit ihr kein ‚Weiter so‘ gibt und damit einen Richtungswechsel in der Stadt. Wir sind angetreten, um diesen Richtungswechsel mit zu unterstützen, diesen Aufbruch möglich zu machen. Und die Entscheidung wurde jetzt anders getroffen. Und damit haben die Grünen Frau Giffey eine schwere Hypothek mitgegeben für diese Legislaturperiode.“
FDP-Mann macht deutlich, wo er Giffey im Machtgefüge einer möglichen rot-grün-roten Koalition sieht
Der FDP-Mann machte auch deutlich, wo er Giffey im Machtgefüge einer möglichen rot-grün-roten Koalition sieht: „Wo am Anfang schon klar ist, wer womöglich das Sagen in einer nächsten Regierungskoalition hat. Wahrscheinlich nicht die Regierende Bürgermeisterin, sondern Bettina Jarasch als Vorsitzende der Grünen in Berlin.“
Lesen Sie auch: Übergriffige Wärmedämmung: Muss ich dulden, dass mein Nachbar 25 Zentimeter von meinem Eigentum abknapst? Jetzt soll der BGH entscheiden>>

