War es eine gezielte Provokation oder ein Ausdruck der Intoleranz von Teilnehmern des Klimastreiks am Freitag in Berlin? Das Netz streitet über einen Übergriff, der auf einem Video zu sehen ist. Dieses wurde während der Demonstration von Anhängern der „Fridays for Future“-Bewegung gedreht und auf Twitter gestellt.
Da das Originalvideo merkwürdigerweise verschwunden ist, hier meine Aufzeichnung des tätlichen Angriffs auf eine #Kernkraft-Befürworterin unter zustimmendem Gejole der Menge während des #FFF #Klimastreik|s. pic.twitter.com/cCTnGkaBSL
— Micha Müller #voteHumanisten #fckAfD ⚡⚗️🕊️ (@digitalwerber) September 24, 2021
Zu sehen ist, wie eine Atom-Aktivistin attackiert wird. Auf der ansonsten friedlichen Veranstaltung geht ein Mann auf die Aktivistin zu und versucht mit Gewalt, ihr ein Schild mit der Parole „Kernkraft gegen Klimawandel“ zu entreißen. Die Demonstrantin aus Bayern gehört zu einem Verein, der Atomenergie als geeignetes Mittel im Kampf gegen den Klimawandel ansieht.
Rechtsradikale NPD sorgt sich angeblich um Meinungs-Toleranz
Es handelt sich um eine Minderheitenmeinung nicht nur innerhalb der Klimabewegung. Bis in die Union hinein besteht in Deutschland der Konsens, dass Atomkraft keine Zukunft hat. Andere Länder wie Frankreich und Großbritannien setzen allerdings weiterhin auf die Kernkraft.


