Man kann über Berliner sagen, was man will: Wenn Not am Mann ist, sind sie hilfsbereit und packen mit an!
Jüngstes Beispiel: Am Montagmittag lief ein junger Mann (18) in Spandau zu einem BVG-Bus und fiel dabei so unglücklich hin, dass er dabei unter den Reifen der Hinterachse des Gelenkbusses geriet und dort eingeklemmt wurde. Der Bus stand an einer Haltestelle in der Klosterstraße und wollte in Richtung Ruhlebener Straße weiterfahren.
Der Busfahrer der Linie 135 stoppte sofort und startete einen ersten Rettungsversuch. Weitere Menschen kamen hinzu. Schließlich gelang es 40 Menschen gemeinsam, die rechte Seite des tonnenschweren Busses leicht anzuheben und den jungen Mann zu befreien. Ob es sich dabei um Passagiere oder Passanten handelte, ist noch unklar.
Das Personal eines nahen Ärztehauses leistete Erste Hilfe
Doch damit fand die Hilfsbereitschaft noch kein Ende: Nachdem der Verletzte geborgen werden konnte, leisteten mehrere Chirurgen und OP-Schwestern eines nahe gelegenen Ärztehauses Erste Hilfe. Glück im Unglück also!



